Entwicklung von Webprojekten

Um nicht, wie beim Domainparking, abhängig von einem Anbieter zu sein, mit dem man seine Umsätze teilen muss, empfiehlt es sich, eine eigene Webseite mit individuellem Layout und Content zu erstellen. Durch gezielte Suchmaschinenoptimierung lässt sich so auch mit Domains Geld verdienen, die keinen Type-In-Traffic besitzen. Der Domain-Inhaber kann die Werbeform individuell an seine Domain anpassen oder auch eigene Produkte über die Webseite vertreiben.

Hinweis: Ein eigenes Projekt erhöht auch den Wert der Domain und kann beim Verkauf ein entscheidendes Kriterium sein.

Miniparking

Anstelle des Domainparkings kommt hier eine eigene Webseite zum Einsatz. Oft nur mit wenigen Seiten ausgestattet, ist das Miniparking trotzdem die bessere Alternative gegenüber dem Domainparking, da die Seite bei Google gelistet wird und externe Links auf die Seite erlaubt sind. Soll das Projekt auf der Domain später ausgebaut werden, profitiert die Domain von der Zeit im Index. Außerdem kann mit Google Adsense mehr verdient werden als beim Domainparking.

Achtung: Google erkennt Webseiten die direkt für Adsense gemacht wurden (Made for Adsense) und straft diese ab. Deswegen sollte die Relation Content zu Werbung in einem gewissen Rahmen bleiben.

Blogs

Kann man zu einem bestimmten Thema qualifizierten Content schreiben, lohnt es sich ein Blog einzurichten. Blogs erfreuen sich großer Beliebtheit da bei entsprechendem Inhalt eine Stammleserschaft aufgebaut werden kann, die die Seite regelmäßig besuchen und eventuell sogar weiterverlinken und empfehlen (z.B. auf eigenen Blogs oder auf Facebook, Twitter und Co.)

Projektierung vom Premium-Domains

Besonders qualitative, beschreibende Domains, die auch als Premium-Domains bezeichnet werden, besitzen einen hohen Imagewert, außerdem ein großes E-Commerce-Potential und starke Internet-Affinität. Mit dessen Hilfe sie ihrem Inhaber das Betreiben eines eigenen Geschäftszweigs in ihrem Namen ermöglichen.

Tim Schumacher, Geschäftsführer der Sedo GmbH, erklärt an dem Beispiel Kredit.de, wieso sich ein Investment in Premium-Domains lohnen kann:

Die Domain Kredit.de war während ihrer Verkaufsphase bei Sedo geparkt und hatte etwa 5.000 zielgerichtete Besucher pro Monat, die nach Kredit-Services suchten. Der durchschnittliche Klickpreis (Pay-per-Click) für das Suchwort “Kredit” bei Google, Yahoo oder MSN liegt aktuell in den oberen Rängen bei circa 4,50 Euro.

Ohne die Domain müsste man pro Monat 22.500 Euro an Werbeausgaben investieren. Diese Ausgaben kann man sich sparen, indem man die Domain kauft. Bei einem Kaufpreis von 892.500 Euro hätte sich die Domain schon nach etwa drei Jahren refinanziert. Und danach besitzt man die Domain Kredit.de noch und sie generiert weiter Besucher, während beim üblichen Pay-per-Click-Modell das Geld als Werbeausgabe unwiederbringlich verloren ist.
Quelle: Dowjones.de